Beim Klicken auf obige Karte öffnet
sich ein neues Fenster mit der Lage
der Ferienwohnung. Diese ist jedoch
nicht in allen Fällen "hausgenau"
La Resega - Rancio Valcuvia - zwischen Luino und Luganer See
Acht im Jahr 2006 restaurierte und mit viel Liebe zum Detail im antiken
Stil geschmackvoll möblierte 1-, 1 ½-, 2- und 3-Zimmer-Wohnungen
in einer ehemaligen Mühle aus dem 18. Jahrhundert. Balkon, Terrasse,
Garten und gemeinschaftlicher Aussenbereich. Ca. 10.000 m² grosses
Grundstück. Barbecue. Waschmaschine. Idyllische, ruhige und sonnige Lage
am Zusammenfluss zweier prealpiner Wildbäche mit erfrischenden
Bademöglichkeiten. Autoabstellplätze innerhalb des abgeschlossenen
Grundstücks. 2 bis 27 Personen.
Generelle Beschreibung
Valcuvia: Das landschaftliche reizvolle Valle Valcuvia gehört zu den
lombardischen Voralpentälern und liegt zwischen dem Luganer See und dem Lago
Maggiore ca. 15 km nördlich von Varese. Seine Flanken sind gesäumt von
wilden Buchen- und Kastanienwäldern. Hier findet man noch viele
ursprüngliche Dörfer, die wie kleine Perlen in einem Meer von Grün verstreut
liegen. Für Naturliebhaber, Wanderer oder passionierte Radfahrer ist diese
Gegend ein Paradies.
Luganer See: Der Luganer See (früher auch Lauiersee) verdankt seine
etwas seltsame gezipfelte Form seiner Entstehung nach der Eiszeit durch das
Aufeinandertreffen zweier Gletscher. Zeugen dieser Zeit existieren noch
heute in der wunderschönen Naturlandschaft des UNESCO-Welterbes Monte San
Giorgio, wo man auf dem Berg Fossilien von Fischen, Insekten und Reptilien
(teilweise bis zu 6 m Länge!) finden kann; ein Grossteil der Relikte ist im
Paläontologischen Museum in Zürich zu bewundern. Bedingt durch sein
mediterranes Klima war die Gegend um den See schon immer ein attraktives
Reiseziel, weswegen sich in der Vergangenheit hier auch viele Künstler
niedergelassen haben. Einer von ihnen war der berühmte Schriftsteller
Hermann Hesse, der bis zu seinem Tod in Montagnola lebte. Heute beherbergt
dort der Torre Camuzzi ein Hermann-Hesse-Museum mit angegliedertem
Themenweg, der zu einigen Plätzen führt, die für Hesse eine besondere
Bedeutung hatten und sich teilweise auch in seinen Werken wiederfinden. Die
nahe gelegenen Berge Monte Brè, Monte Salvatore oder Monte Generoso sind ein
El Dorado für Naturliebhaber und hier können Sie auf zahlreichen Spazier-
und Wanderwegen immer wieder wechselnde Ausblicke auf die aussergewöhnlich
schöne Landschaft und den See geniessen.
Lage: Luino: 12.000 Einwohner
Luino (ca. 15.000 Einwohner) ist romanischen Ursprungs (Luvinum) und wurde
urkundlich zum ersten Mal im Jahr 1169 als Luvino erwähnt. Durch seine
einzigartige Lage am Zusammenschluss der 5 Täler Val Dumentina, Valcuvia,
Val Marchirolo, Val Veddasca und Val Travaglia kam Luino im Lauf der
Geschichte stets eine besondere Bedeutung zu. Der wohl bedeutendste Ort am
Ostufer des Lago Maggiore bietet mit seinen Geschäften, Restaurants, Cafés,
Bars, dem Sportzentrum mit 4 Tennisplätzen, dem Hallenbad (25 m x 12 m), der
Segel- und Surfschule sowie dem Yachthafen vielfältige Möglichkeiten zur
Freizeitgestaltung. Besonders reizvoll sind ausserdem die wunderschöne
Seepromenade mit ihren riesigen Platanen und dem alten Hafen aus
napoleonischer Zeit. Ein romantischer Spaziergang durch die Gassen der
Altstadt mit ihren Renaissance- und Barockgebäuden, den Innenhöfen mit
Laubengängen und den verschiedenen kleinen Läden versetzt den Besucher
unwillkürlich in alte lombardische Zeiten zurück. Im Jahr 1541 erhielt Luino
von Kaiser Karl V das Marktrecht, und so kommen noch heute viele Menschen
immer wieder mittwochs nach Luino, um das bunte Markttreiben zu geniessen.
Geprägt durch seine wechselvolle Geschichte weist der Ort eine Lebendigkeit
in Geschichte und Kultur auf mit einem besonderen Hang zur Literatur: Der in
Luino geborene Dichter Vittorio Sereni und der Schriftsteller Piero Chiara
zählen zu den wichtigsten modernen europäischen Literaten des 20.
Jahrhunderts und auch der heutige Literaturnobelpreisträger Dario Fo
verbrachte einen Teil seines Lebens hier. Selbst Ernest Hemingway erwähnt
Luino in seinem berühmten Roman "In einem anderen Land", mit den Worten:
“und ich sah am gegenüberliegenden Ufer eine keilförmigen Einbuchtung
zwischen den Bergen und dachte mir, das muss Luino sein.“